Warum scheitern IT-Projekte?

Die Standish Group hat in einem sogenannten CHOAS-Report ganz viele Software Projekte untersucht und herausgefunden das nur 32 % der IT-Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. 44 % der IT-Projekte hatten erhebliche Probleme bei der Umsetzung und haben es mit sehr viel Schwierigkeiten irgendwie geschafft, das IT-Projekt grad so zu veröffentlichen. 24 % der IT-Projekte kommen nicht ans Ziel und scheitern.

Der Anteil der erfolgreichen IT-Projekte ist angesichts der Menge an Geld, die investiert wurde, viel zu gering. Das ist jetzt eine Statistik aus 2009. Vielleicht gibt es mittlerweile mehr erfolgreiche Projekte, da Scrum immer mehr eingesetzt wird.

Choas Report 2009

 

Folgende Gründe kann es geben, dass IT-Projekte scheitern:

Das System ist ungeeignet
Es entsteht eine Software, die den Anforderungen nicht erfüllt.

Software hat eine mangelnde Anwenderakzeptanz
Die Software erfüllt zwar den Anforderungen, aber sie hat keine Anwenderakzeptanz, weil die Software zu komplex ist und nicht bedienerfreundlich ist. Wenn eine Software nicht Bedienbarbar ist, hilft die schönste Software nicht.

Projekt ist zu komplex
Das Projekt ist zu komplex und nicht mehr überschaubar. Der Aufwand ist nicht mehr zu kalkulieren. Die Arbeitsschritte sind nicht mehr nachvollziehbar.

Ergebnisse kommen zu spät
Die Umsetzung des Projektes dauert so lang, dass die Lösung schon veraltet ist und nicht mehr gebraucht werden kann.

Anforderungen sind unklar
Die Anforderungen werden von Anfang an falsch gestellt oder haben erhebliche Mängel an Informationen für die Umsetzung.

Anforderungen ändern sich
Während eines Projektes ändern sich die Anforderungen, sodass schon umgesetzte Anforderungen nicht mehr zu gebrauchen sind. Die Umsetzung für die neuen bzw. geänderten Anforderungen kostet Aufwand mit dem vorher nicht kalkuliert worden.

Probleme werden zu spät kommuniziert
Probleme werden erst zu spät oder über den Anwalt kommuniziert, anstatt von Anfang an die Probleme zu kommunizieren und aus der Welt zu schaffen.

 

Lösung für erfolgreiche IT-Projekte

IT-Projekte werden immer komplexer und die Bedürfnisse und Anforderungen von Kunden oder Nutzer können sich sehr schnell ändern. Deshalb sind Führungskräfte auf der ganzen Welt auf der Suche nach einer Methode, wie sie den Anforderungen der Globalisierung und der Beschleunigung begegnen können.

Die Vorgehensweise in Projekten von erfolgreichen Unternehmen wie Google und Toyota hat sich bereits geändert. Sie arbeiten dezentral und agil, setzen auf den Menschen und das Team, wecken die Motivation der Mitarbeiter und schaffen es, dass die Menschen gerne für sie arbeiten.

Jedes Unternehmen und jeder Projektmanager muss dabei den eigenen Weg finden, ob lineare Vorgehensmodelle oder agile Vorgehensmodelle nach Scrum zu einem passen. Die Antwort aber vieler erfolgreichen Unternehmen, wie man die Anforderung der heutigen Zeit in IT-Projekten meistern kann, ist Scrum.

 

Agiles Vorgehensmodell mit Scrum

Scrum ist ein Vorgehensmodell in der Softwareentwicklung. Ziel ist es komplexe IT-Projekte mit hoher Qualität zu meistern.

Die Prinzipien von Scrum sind einfach, da Scrum sich auf das wesentliche eines IT-Projektes beschränkt. Scrum sorgt für Transparenz, indem alle Projektbeteiligten auf dem Laufenden gehalten werden und immer wissen, auf welchem Stand das IT-Projekt ist. Scrum ist iterativ, d.h., der Prozess wiederholt sich immer wieder. In Scrum wird die Komplexität eines Projektes in kleine Teile aufgeteilt. Es wird nicht versucht in einem Rutsch alles zu lösen.

Die Regeln und Elemente von Scrum kann man nutzen, um Projekte zu steuern und Unternehmen zum Erfolg zu führen. Das macht aus Scrum aber keine Methode und kein Prozessmodell.

Scrum ist eine Einstellung dazu, wie man mit Menschen und Mitarbeitern, Kunden und Managern umgeht.

Scrum ist eine innere Haltung, die sich durch Disziplin und Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

 

Haben Sie Fragen oder Probleme  beim Projektmanagement mit Scrum? Gerne helfen wir Ihnen weiter. Kontaktieren Sie uns einfach.