Dass Google seine Algorithmen ständig aktualisiert, sollte jeder wissen, der mit Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – zu tun hat. Dieser Umstand hat nämlich direkte Auswirkungen auf Online-Marketingaktivitäten, mit denen Unternehmen für sich werben. Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO für „search engine optimization“ – bedeutet, sich für seine Auffindbarkeit in Googles Suchmaschine ständig neuen Anforderungen gegenüber zu sehen und diese zu erfüllen. Sonst kommt es zu einer Abstrafung. Im besten Falle bedeutet eine „Google Penalty“, dass man in den Suchmaschinen weit nach hinten geschoben wird. Du bist dann nicht mehr unter den ersten fünf Seiten mit Linkhinweisen zu finden. Das hat Folgen. Insgesamt gibt es 25 Gründe, warum Google eine automatische bzw. algorithmisch vorgegebene oder manuell ausgeführte Abstrafung verhängt. Die „Google Webmaster Guidelines“ sollte jeder Webdesigner und jeder Webtexter kennen.

Abstrafung durch google

 

Fehler-Gruppe 1: Die falsche Link-Struktur

Nicht durchdachte SEO Maßnahmen, die Links betreffen, gehören zu den häufigsten Dingen, die eine Abstrafung von Google nach sich ziehen. Wer zu viele minderwertige Links einstellt, wird wegen Spam-Links abgestraft. Versteckte, gekaufte, nicht funktionierende oder Unmengen reziproke Links erleiden dasselbe Schicksal. Auch die Linkherkunft kann zu einer Abstrafung führen. Stellt man auf seiner Webseite auffällig viele Links aus Russland, China oder Pakistan ein, wird es kritisch. Auch eine „bad neighborhood“ des Linkumfeldes kann zu einer Abstrafung von SEO Anstrengungen führen. Wer also auf eine Homepage verlinkt, die bevorzugt Porno- und Casinolinks aufweist, gerät ebenfalls in Misskredit. SEO Maßnahmen sollten immer von einer qualitativ sinnvollen Linkauswahl begleitet werden.

 

Fehler-Gruppe 2: Überoptimierung

Man kann es mit den Ranking-Faktoren auch übertreiben. Alles, was Google als SEO-Maßnahme dieser Art – also als Überoptimierung – einstuft, wird kurzerhand eliminiert. Dass Du in Webseitencontent kein Keyword-Stuffing betreiben solltest, sollte sich herumgesprochen haben. Ungünstig sind aber auch identische Anchor-Texte mit sogenannten „money keywords“ oder eine übermäßige Wiederholung bestimmter Elemente, die SEO-relevant sind. Wer sich auf unfaire Weise ein besseres Google-Ranking mit solchen Methoden beschaffen möchte, blickt wegen einer Abstrafung am Ende in die Röhre. Marketingaktivitäten sollten fair bleiben und gemäß der Google-Richtlinien erfolgen.

 

Fehler-Gruppe 3: Black Hat

Wer es mit SEO ernst nimmt, sollte alle „Black Hat“-Betrügereien unterlassen. Getarnte Marketingmaßnahmen bringen einen nicht weiter, sondern werfen einen zurück. Wer anderen Tipps in dieser Richtung gibt, betreibt „Black Hat-Promotion“. Er wird von Google mit einer Abstrafung bedacht. Verboten ist außerdem, verborgene Texte – sogenannten „hidden text“ – für Suchmaschinen nutzbar zu machen. Kontraproduktiv ist auch, penetrant mit „Contentspinning-Links“ auf eigene Unterseiten zu verweisen. Klickbetrügereien oder Hacking-Versuche sind ebenso nutzlos wie das „Cloaking“, mit dem Du heimlich die Crawler/Searchbots von Suchmaschinen mit bestimmten Inhalten erreichen willst. Webseiten, die sich nicht an reale Kunden, sondern hauptsächlich an Suchmaschinen richten, werden von Google aussortiert.

 

Fehlergruppe 4: Die berüchtigten Anfängerfehler

Wer sich als Jungunternehmer eine Webseite erstellt, sollte sich zunächst über die typischen Anfängerfehler im Webdesign informieren. Schlechter Content führt kaum zu steigenden Zahlen an Kunden und Interessenten. Duplicate Content – also Texte, die bereits von anderen genutzt werden – muss vermieden werden. Erfolg hat man bei Google nur, wenn der eingestellte Content aktuell, auf das eigene Unternehmensprofil bezogen und unique ist. Fällt oft der Server aus und die Firmenwebseite ist häufig nicht erreichbar, erfolgt seitens Google eine Abstrafung. Nicht effektiv ist es auch, wenn man auf seiner Webseite neunzehn Werbebanner und Pop-Ups schaltet, um ein paar Sätze mit wenig Informationsgehalt damit zu erschlagen. Hier ist allzu offensichtlich kein ernsthaftes Interesse am Kunden vorhanden. Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist erlaubt, aber es muss mit Köpfchen und unter Einhaltung der geltenden Google-Regeln ausgeführt werden. Auch mit „Big Data“ oder riesigen Datenmengen, die sich ständig ändern, hast Du schlechte Karten bei Google.

 

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