Das Internet wird als Werbeplattform immer wichtiger. Präsent zu sein ist nicht nur für Unternehmen wichtig. Einfach nur „irgendwie da zu sein“ reicht jedoch längst nicht mehr aus – professionelle Onlineauftritte sind Teil einer persönlichen Visitenkarte. Dabei werden die Systeme und Regeln immer mehr perfektioniert. Wer hier nicht mit der Zeit geht, verpasst eine rasante Entwicklung und hinkt regelrecht hinterher. So manche Fehler im Webdesign passieren beispielsweise noch immer regelmäßig und könnten dem öffentlichen Auftritt schwer zusetzen.

Fehler beim Webdesin

1. Content is King – aber bitte mit Fingerspitzengefühl

Inhalte sind wichtig, vollkommen klar. Fehlen sie, hat der Seitenbesucher nichts was ihn an die Website bindet. Doch übertrieben sollte es mit dem Content nicht werden. Ein Mittelmaß zu finden ist die Kunst. Eine weitere Kunst: die sinnvolle Einrichtung dieser Inhalte. Langweilig platzierte Texte ohne Absätze, Struktur und Eye-Catcher werden den Leser höchstens langweilen – und am Ende zur Konkurrenz wechseln lassen.

 

2. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Die Möglichkeiten an ideale Fotos zu kommen, sind nicht besonders vielfältig. Selbst knipsen macht in vielen Fällen keinen Sinn, denn dabei kommen in den seltensten Fällen repräsentable Fotos heraus. Schlechte und geklaute Fotos wiederum wirken unprofessionell. Das Bildmaterial ist also ein Punkt im Webdesign, in den durchaus investiert werden sollte.

 

3. Wir werden mobil – Webseiten sollte dies auch sein

Das mobile Internet ist auf dem Vormarsch und die Menschen lieben es, unterwegs Informationen zu sammeln oder allgemein zu surfen. Damit die eigene Website dabei auch Beachtung findet, sollte daher die Optimierung auf das mobile Internet im Webdesign dringend ein Thema sein.

 

4. Wer nicht navigieren kann, verlässt die Seite

Ein böser und eigentlich so klarer Fehler: miese Navigation. Es ist recht logisch, dass Nutzer, die sich nicht auf der Internetseite bewegen können, diese wieder verlassen. Das Webdesign sollte also gerade im Bereich der Navigation klar strukturiert und sofort ersichtlich gestaltet werden.

 

5. Langeweile statt Beschäftigung

Webdesign ist ein Werkzeug, das Menschen dazu bringen soll, sich aktiv auf der Website zu bewegen. Dies zu vernachlässigen wäre ein böser Fehler, denn die Seitenbesucher „suchen“ regelrecht nach den nächsten Buttons, die sie auf weiterführende Seiten bringen. Zeigen Sie dem Seitenbesucher, was er auf Ihrer Seite tun kann und er wird der Aufforderung gerne nachkommen – lange Suchspiele reizen dagegen kaum jemanden.

 

6. Den richtigen Ton treffen – Kontrast und Farbe

Wilde Farbtöne, scharfe Kontraste und freche punktuell eingebrachte Farbtupfer sehen vielleicht auf den ersten Blick ganz nett aus – doch sind sie für den Internetnutzer wirklich angenehm? Hier sollte sich das Webdesign vor allem an das Image dessen anpassen, wofür die Seite genutzt wird. Dreht es sich um eine Unternehmenspräsentation, sind wilde Farbspiele in aller Regel eher suboptimal.

 

7. Weniger ist mehr

Übersichtlichkeit ist ein Zauberwort des Webdesign. Hier und da eine Grafik ist sicherlich kein Fehler – überladen sollte die Seite jedoch in keinem Fall werden. Designer sollten daher den Fokus auf die Inhalte legen, um die es wirklich geht.

 

8. Schlechte Texte als K.O.-Kriterium

Aus SEO-Sicht ist klar: Text muss sein. Im Idealfall mit den perfekten Keywords, die es den großen Suchmaschinen erleichtern, die eigene Website zu finden. Doch SEO ist nicht alles! Was nützt es, wenn die Keywords in Hülle und Fülle vertreten sind, der Leser jedoch am Ende nur noch ein Wortpuzzle vorfindet, das nur mit viel Fantasie zu einem sinnvollen Text verschmilzt? Auch die Betextung ist daher ein Faktor, bei dem häufig Fehler gemacht werden.

 

9. Alles da – nur nicht das, wonach gesucht wird

Ein typischer Fehler: Informationen sind vorhanden, jedoch nicht die, die gesucht werden. Öffnungszeiten, Ansprechpartner und Co. gehen in undurchdachtem Webdesign unter. Diese sollten immer ersichtlich und leicht erreichbar sein.

 

10. Die Webdesign-Katastrophe: lange Ladezeiten

Ein Klick und das Warten beginnt. Der Albtraum jedes Internetnutzers. Große Grafiken, undurchdachte und überladene Seiten und vieles mehr können den Seitenbesuch zur Geduldsprobe machen. Im Webdesign sollte daher von Anfang an darauf geachtet werden, die Ladezeiten so kurz wie irgendwie möglich zu halten.

 

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